Visual Facilitation- Kurz erklärt?

Antworten finden Sie im Kurzinterview mit unserem Experten zum Thema, Gerrit Hille:

Frage: Gerrit, was ist Visual Facilitation genau?

Gerrit: Visual Facilitation ist das visuelle Unterstützen von Gruppenarbeit. Dialoge, Inhalte, Ergebnisse werden mit Bildern und Texten sichtbar gemacht. Einer der Vorteile dabei ist, dass diese Darstellung alle Beteililgten dazu zwingt, das Wichtigste herauszuarbeiten: Was zählt wirklich?

Frage: Stammen die Bilder zur Visualisierung individuell und kreativ aus dem Kopf oder gibt es eine Art „Pictionary“?

Gerrit: Es gibt eine Art Grundvokabular für Standardsituationen. Zusätzlich können für den jeweiligen Kontext noch zusätzliche Bilder vorbereitet werden. In der konkreten Situation wird dann eine Kombination aus Bekanntem, Vorbereitetem und Aus-dem-Ärmel-Geschütteltem auf´s Papier kommen.

Frage: Für wen ist Visual Faciliation geeignet?

Gerrit: Für alle, die sich treffen um Dinge miteinander zu erarbeiten, zu besprechen und zu planen. Speziell bei komplexen Situationen ist Visualisierung sinnvoll. Dabei ist es egal, ob es sich um Veranstaltungen, Projekte oder Prozesse handelt und auch in welchen Bereichen - Wirtschaft, Politik oder Lehre und Forschung – diese stattfinden.

Frage: Wie lange muss man üben?

Gerrit: Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Eine Einführung in die Grundtechnik ist bereits an einem Tag möglich. Im Anschluss daran sollte so viel praktische Übung wie möglich erfolgen. Durch weitere Ausbildung können Qualität und Effizienz des Visualisierens verbessert werden.  Diese Technik kann wirklich jeder erlernen , eine künstlerische Ausbildung ist nicht notwendig! Content, not art!

Ludwigshafen, 08.11.18, Susanne Wirkner für Ihr Project Solutions Team