#wirbleibendaheim: Teil 4 - Terminvorgaben erreicht–ein Tick weniger Bürokratie
Für den aktuellen Teil unserer Folge #wirbleibendaheim habe ich mich mit einer langjährigen Kollegin unterhalten, die in unserer Operativen in diversen Kundenprojekten arbeitet. Wie sich ihr Alltag und das Arbeitsalltag durch Corona verändert hat, ist durchaus überraschend. Denn der Kunde aus der Medizintechnik und Pharmabranche, für den meine Kollegin weitestgehend tätig ist, hat als einer der ersten seine Leute soweit als möglich in Homeoffice geschickt. Seit dem hatte sie im Homeoffice, das aus einem Esstisch besteht, der gerade mal doppelt so groß wie der Laptop selber ist, richtig, richtig viel tun. Abgabefristen mussten eingehalten, zusätzliche Abstimmungsmeetings einberufen werden. Pragmatisch wie eh und je half sie außerdem auch bei Spezialaufgaben, leistete sozusagen „Amtshilfe“ bei Nebenprojekten. „Die Leute haben sich verändert. Über Videotelefonie sieht man den Auftraggeber mal am Wohnzimmertisch, mal im Schlafzimmer, mal im Esszimmer sitzend mit lärmenden Kindern im Hintergrund. Wenn ich morgens um 8 Uhr schon in ausgepowerte Gesichter schaue, da hilft man doch herzlich gern!“
So türmten sich bis Ostern viele Überstunden bei meiner Kollegin. Die Hantel neben dem Tisch sorgte dafür, dass auch der Workout für die Oberarmmuskulatur nicht zu kurz kam, wenn der Aufbau der Seite auf der kundeneigenen Arbeitsplattform doch mal etwas länger dauerte. Insgesamt so die Bewertung ist es doch „business as usual“, nur der persönliche Kontakt fehlt. Das wird aber allenthalben versucht mit ein bisschen Smalltalk zu retten. Man schaltet zusehends öfter die Kamera an, um seinen Gegenüber auch zu sehen und nicht nur zu hören.
Stolz war meine Kollegin, dass sie trotz Corona ihre für das Projekt wichtige Deadline halten konnte. Da sie sich privat an einen neuen Rhythmus gewöhnt hat, der mehr Flexibilität bietet, um mal ein, zwei Stunden länger zu arbeiten oder auch mal 2 Stunden Mittagspause zu machen, war es erstaunlich einfach diesen Termin zu halten. Zuversichtlich für die Zukunft mache sie auch, dass in ihren Kundenprojekten nun viel pragmatischer entschieden wird, die Bürokratie ein bisschen weniger und somit auch das Arbeiten einfacher werde.
Martina Lenhardt für Ihr Project Solutions Team
