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Nachlese zum 1. ImpulsDialog 2026 / "Wenn Kulturen aufeinanderprallen: warum interkulturelle Kompetenz im Projektmanagement ein Must-Have und kein Luxus ist."

26.03.2026


Am 10. März sind wir in unser erstes Event für das Quartal 1/2026 gestartet.
In diesem Termin beleuchteten wir den Einfluss von interkultureller Kompetenz auf ein erfolgreiches Projektmanagement mit der Fragestellung:  "Wenn Kulturen aufeinanderprallen: warum interkulturelle Kompetenz im Projektmanagement ein Must-Have und kein Luxus ist." 

Alexander Schadewaldt, Projektmanager bei Project Solutions GmbH, führte durch die Diskussionsrunde, die zügig zutage brachte, dass interkulturelle Kompetenz nicht nur über ein Kick-off-Meeting eingeführt werden sollte, sondern den kontinuierlichen Austausch bedarf und das kulturelle Kennenlernen als Prozess versteht.

Wesentlich ist hierbei eine Sensibilisierung möglicherweise durch geführte Kennenlern-Workshops. Aber auch eine stereotypische Einordnung, die auf den ersten Blick ein Schubladendenken vornimmt, kann helfen ein erstes Verständnis zu schaffen, wie sich Mitarbeiter eines bestimmten kulturellen Hintergrunds in verschiedenen Situationen verhalten.
Über diese Einordnung kann im Anschluss über Tools und Maßnahmen dagegen gesteuert werden, um einen erfolgreichen Projektverlauf zu erreichen. Unklare Prozesse und interkulturelle Kompetenz wurden als wesentliche Faktoren benannt, die die Projekte negativ beeinflussen beziehungsweise in Schieflage bringen können.

Unabdingbar dabei: Verständnis für Positionen und Verhaltensweisen zu schaffen.
Hierzu gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten wie beispielsweise das Coachen der Projektmitglieder über Führungskräfte, Projektmitglieder mit praktischen Erfahrungen in der interkulturellen Zusammenarbeit als Mentor einzubeziehen oder die Implementierung von Chance- oder Risiko-Managern, die ganz gezielt die interkulturelle Komponente im Blick behalten.

Darüber hinaus ist es sinnvoll, sich Elemente aus dem Projektmanagement wie Retrospektive, Lessons Learned und eine offene Feedbackkultur zunutze zu machen.
Die Meinungen der Teilnehmer kamen allerdings überein, dass die Steuerung der Kommunikation über Projektleiter beziehungsweise Projektverantwortliche mindestens einen gleichwertigen Stellenwert zur interkulturellen Kompetenz darstellt.

So können wir Friedrich Dürrenmatts Zitat “Kommunikation ist die Brücke zwischen der Realität und der Vorstellung” erweitern und festhalten, dass Kommunikation die Brücke zwischen den Kulturen darstellt – unabhängig auf welcher Ebene sie stattfindet, so Henrik Hansemann, Geschäftsführer der Project Solutions.

Herzlichen Dank an alle, die dabei waren und mit ihren Gedanken und Erfahrungen den Austausch bereichert haben. 

 

 

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#Projektmanagement #projektkultur #projectsolutions #Diskussion 

Created by Cäcilia Werling

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