KI im Projekt: Wir nutzen sie noch zu oft nur als besseres Excel.
Beim Event der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e. V. GPM Focus "KI in Projekten anwenden"am 24. März in Frankfurt wurde eines deutlich: Die PM-Community redet ncoh zu viel über KI als Werkzeug. Das greift viel zu kurz.
Was – neben vielen anderen spannenden Aspekten - gezeigt wurde: Der echte Wert entsteht nicht beim Zusammenfassen von Meeting-Protokollen. Er entsteht, wenn KI zum digitalen Sparringspartner wird. Einer, der Projektwissen kennt, Anforderungen challengt, Onboardings übernimmt, und frisch zugewiesene Mitarbeiter arbeitsfähig macht – während der Stammmitarbeiter noch krank ist.
Das ist kein Zukunftsszenario. Das läuft bereits heute.
Henrik Hansemann, Geschäftsführer der Project Solutions GmbH bringt es auf den Punkt:"Das eigentlich Risiko in unseren Projekten ist nicht die KI. Es ist das Wissen, das im Kopf von Einzelpersonen steckt und nirgendwo sonst existiert. KI kann dieses Wissen nutzbar machen. Aber zuerst muss es überhaupt dokumentiert sein."
Das deckt sich mit einem zentralen Impuls des Tages: Projektwissen systematisch auf einen hohen Reifegrad bringen – nicht für die KI, sondern für die Organisation.
Und die Führungsfrage bleibt offen: Wer definiert, welche Entscheidungen die KI treffen darf? Das ist keine IT-Frage. Das ist eine Führungsfrage. Und die meisten Organisationen haben diese noch nicht beantwortet.
Danke an die GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e. V. für das Format und an alle Referenten für inhaltlich dichte, praxisnahe Sessions.
Wer setzt KI bereits als echten Sparringspartner im Projektalltag ein – nicht nur als Textgenerator.